Geschichte des Kaufmannshofes

Geschichte des Kaufmannshofes

Geschichte des Kaufmannshofes

Geschichte des Kaufmannshofes

Seit 2014 ist der alte Kaufmannshof aus dem 18. Jahrhundert das Domizil des KulturKonsums und des Loitzer Heimatvereins e. V., welcher liebevoll restauriert und zu einem kulturellen Anziehungspunkt wurde. Hier werden die Entwicklung des Hauses, seine Nutzung und die vielen Geschichten dokumentiert, die diesen besonderen Ort bis heute prägen.

Bilder aus dem Archiv

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Sigrid Daus

1607: Das erwähnte Haus war offensichtlich im Krieg zerstört

1664: es wurde als Hoffläche genutzt

1701: nach dem Stadtbrand errichtete man das Haupthaus als Stockwerkhaus

1747: wurde der Torweg mit einem zweistöckigen Torhaus überbaut

1780: auf der Südseite des ersten Hofes errichtet Kaufmann und Senator Meltz ein einstöckiges Stallgebäude

1810: auf der Nordseite, das lang gestrecktes Wirtschafts- Wohn- und    Stallgebäude, nennt man Kämmladen. Einige Kemenaten boten dem Dienstpersonal Unterkunft

Eigentümer:

1709          Herr Hagen, er war Nadler und Krämer

1734          Kaufmann Palm (ein dazu gehöriger Speicher stand eventuell in der  Mühlenstraße)

1775          Senator Meltz, eine Inschrift auf den Stallgebäuden im Hof weist auf die Jahreszahl 1780 hin (es gehört ein Speicher, eventuell i. d. Mühlenstraße zum Kaufmannsladen)

1802          Kaufmann Johann Samuel Ludwig Wölfel1822          Kaufmann und Senator Leopold von Scheven

1857          Kaufmann Julius Voss (sicher Erkenntnis 1857-1877)

1885          In einer Anzeige in der Loitzer Zeitung wird Julius Voss als Inhaber bezeichnet, er wird als Nachfolger von Eduard Busch benannt.

1902          am 01. Juli erwerben Wilhelm Schröder und Erich Büssow das Geschäft von Eduard Busch, Wilhelm Schröder wirtschaftet mit dem Lebensmittelladen in der linken Seite des Geschäftshauses und Erich Büssow vermietet die rechte Seite mit Textilien, vor allem Stoffen, an einen Herrn Reichow

1931          Anzeige: Gerhard Dunkel – Aussteuer-, Mode-,Manufakturwaren

1935-36    Anzeige: Walter Reichow – Manufaktur und Modewaren 

1930          am 03. August wird der Gesellschaftervertrag zwischen Erich Büssow und Wilhelm Schröder gelöscht. Als alleiniger Inhaber erwirb Wilhelm Schröder das Handelsgeschäft „Julius Voss, Nachfolger Eduard Busch“.

1936          am 01.März: Erich Trapp erwirbt das Geschäft von  Wilhelm Schröder als Kolonial-Material- und Eisenwarengeschäft sowie -Lebensmittel, Spirituosen, Wirtschaftsartikel – der Firma Julius Voss.

1970          Marianne Helm, die Tochter von Erich und Mia Trapp, übernimmt den Laden.

1977          Kurt Lemke, ehemaliger Lehrling bei E. Trapp, übernimmt mit seiner Frau Gerda das Geschäft.

1992          geschlossen

2010          Sanierung des Haupthauses und der Stallgebäude abgeschlossen

 

Herbst 2010 ziehen die ersten Mieter ein

So ging es weiter:

 

Im Juni 2013 gründete sich der KulturKonsum in einem der Ladenräume in der Peenestraße 8. Dieses Projekt wurde mit Moro- Geldern gefördert. Da bis zum März 2014 keine Aktivitäten ausgelöst wurden, übernahm der Loitzer Heimatverein e. V. das Projekt. Innerhalb von einem Monat fanden in den Räumen die ersten Veranstaltungen statt.

Bei Umbauarbeiten und Reparaturen im Innenhofbereich gab es auf die Historie weitere Hinweise. So ist nach dem Trockenlegen des Kellers ein mittelalterliches Gewölbe zu Tage getreten. Diese lassen auf ein stattliches Vorgebäude aus der Zeit schließen.

In den sogenannten „Eiskellern“ wurden Silberlöffel und- Gabeln gefunden (mit Jugendstil- u. Gründerzeit-Muster). Diese wurden wahrscheinlich um 1945 dort vergraben.

Bis 2026 hat der Heimatverein …….Besucher in  …Veranstaltungen begrüßen können.

Der 7 Meter tiefe Brunnen wurde frei gelegt und mit einem Rand versehen, die Eiskeller vor dem Verfall gerettet und der Kämmladen ausgebaut. Viele Kleinprojekte habe die einst marode Bausubstanz in ein Schmuckstück verwandelt.

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