Der Vorstand
Susanne Junge
Prof. Jens Becker
Unsere Wegbereiter
Karin Heymann
Sie ist eine Kämpferin, für die ein Glas immer halbvoll ist und die Anderen Mut macht.
Sie kennt Loitz und die Loitzer wie ihre Westentasche…
…ist neugierig auf alles rund um ihre kleine Stadt und erkundet, seit es uns möglich ist, auch Europa in seiner Vielfalt. Künstler unserer Region kennt sie und wenn nicht, ist der Kontakt schnell hergestellt… heimatverliebt, vielseitig, lebenslustig, hilfsbereit, zuverlässig…
Schon 1966 begann Karin Heymann mit ersten Foto- und Filmarbeiten, erstellte 19-jährig eine Dia-Serie über Loitz und war 10 Jahre später Preisträgerin im Wettbewerb des Demminer Fotozirkels. Über 30 Fotoausstellungen „Reise zu Schlössern und Herrenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern“ hat sie bisher aus eigenem Fundus gestaltet und damit neue touristische Möglichkeiten eröffnet.
Karin Heymann ist ein Kind unserer Stadt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die kulturelle Geschichte mitzugestalten, Schützenwertes zu bewahren und uns Loitzer in die Entdeckungsreise einzubeziehen. Durch ihre anspruchsvollen Foto- und Filmarbeiten ist im Laufe ihres Wirkens ein großes stadtgeschichtliches Archiv entstanden, das ihre Handschrift trägt.
Die Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen, die unter ihrer Leitung organisiert werden, reichen von Modell- und Hobbyausstellungen, Fahrradtouren, Galerien, Konzerten, Weihnachtsmärkten, Vorträgen verschiedenster Themenbereiche, Tagen des offenen Denkmals, „Kunst:offen“, Lesungen bis zu Kursen an der Volkshochschule, Puppentheater, Filmvorführungen, Workshops „Zukunftsstadt“, Spieleabende… und vieles mehr.
So gelang es im Jahr 2019 über 5000 Besucher zu begrüßen. Das geschieht nicht im Selbstlauf. Es erfordert Koordination und Einsatz. Es ist in höchstem Maße anerkennenswert, mit wie viel Wissen und Fingerspitzengefühl, aber auch persönlichem Engagement Karin Heymann dies bewältigt.
Ganz nach dem Motto: „Tue Gutes und sprich darüber“ hält Karin Heymann guten Kontakt zur Presse, Hörfunk und Fernsehen. Damit leistet sie einen bedeutsamen Beitrag, unser Loitz auch über die Stadtgrenzen bekannt zu machen.
Für dieses umfangreiche und unermüdliche ehrenamtliche Engagement herzlichen Dank.
Loitz, den 06. März 2020
Ehrennadel des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Seit 1994 sind Sie Vorsitzende des Loitzer Heimatvereins. Mit großem Engagement setzen Sie sich für ein aktives Leben und Miteinander in Ihrer Heimatstadt ein. Sie organisieren zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Feste. Ihrem Verein ist es zu verdanken, dass der alte Kaufmannshof wieder zu neuem Leben erweckt wurde und der „KulturKonsum“ – wie er nunmehr heißt – eine Begegnungsstätte für viele Loitzer Bürgerinnen und Bürger geworden ist. Durch Ihre freundliche und zuverlässige Art verstehen Sie es, ein Kollektiv von vielen Ehrenamtlichen zu führen und zu motivieren.
Eine große Leidenschaft von Ihnen ist es, das Geschehen und die Geschichte Ihrer Stadt mit Fotos und Filmen zu dokumentieren. Dadurch entstand ein großes stadtgeschichtliches Archiv.
Viele Jahre führten Sie den AWO-Vorsitz und nahmen auch als Stadtvertreterin aktiv auf die Entwicklung Ihrer Stadt Einfluss.
Manuela Schwesig
Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin 02. Dezember 2023
Sigrid Daus
Sie ist stets einsatzbereit, kümmert sich um andere, überrascht mit ihren Kochkünsten und macht Geschichte erlebbar.
Sie ist stets einsatzbereit, kümmert sich um andere, überrascht mit ihren Kochkünsten und macht Geschichte erlebbar.
Sie ist zwar nicht in Loitz geboren, aber seit ihrem Zuzug ist sie dieser Stadt sehr verbunden. Auch die Orte um Loitz herum weckten ihr Geschichtsinteresse. So entstanden vor einigen Jahren in einer Gemeinschaftsarbeit Filme, die die Ortsgeschichte widerspiegeln. Dazu nahm sie Kontakt ganz nah zu den Menschen auf, führte Interviews, schrieb Texte und war mit der Kamera leidenschaftlich in den Orten und in der Natur unterwegs.
Sigrid Daus liebte es in andere Rollen zu schlüpfen und trat dem Loitzer Kabarett „Die Holzwürmer“ bei. Viele Jahre war die Bühne ihr Leben und so erklärte sie sich bereit den traditionellen Loitzer Weihnachtsmarkt über einen großen Zeitraum zu moderieren.
Seit 1994 ist sie aktives Mitglied des Loitzer Heimatvereins und leistet in ihrer Funktion als Stellvertretende Vorsitzende und Vorstandsmitglied hervorragende Arbeit. Immer wieder sprudeln neue Ideen aus ihr heraus, die sie dann auch in die Realität umsetzt. Viel Freude macht ihr das Wirken mit den Loitzer „WullWiewern“, aber auch mit den Vorschulkindern, denen sie Stadtgeschichte spielerisch nahebringt. Mit Leidenschaft führt sie Gäste durch Loitz, aber auch durch den KulturKonsum, der seit 2014 Heimstatt des Loitzer Heimatvereins ist.
Den Menschen ihrer Stadt möchte sie Gutes tun und organisiert Veranstaltungen, Lesungen, Konzerte und Märkte gemeinsam mit den Mitgliedern ihres Vereins. Diese Gabe ist nicht jedem gegeben. Doch für Sigrid Daus ist es eine Bestimmung in ihrem Leben. Das bewies sie zu Weihnachten 2022. Lange geplant und endlich fand das Benefiz-Weihnachtsessen für Alleinlebende, unter ihrer Regie und mit ihren besonderen Kochkünsten, statt. Legendär ist ihre „Loitzer Kartoffelsupp“, die zu vielen Anlässen immer auf dem Speiseplan steht und die alle Gäste lieben.
Für diese umfangreiche und unermüdliche ehrenamtliche Aktivität, herzlichen Dank!
Loitz im März 2023
Unsere Sigrid erhält den Ehrenamtspreis 2018
Seit über 20 Jahren ist Sigrid Daus Mitglied des Loitzer Heimatverein e.V., den sie seit 2002 als Stellvertretende Vorsitzende tatkräftig unterstützt.
In den Anfangsjahren spielte sie im Loitzer Kabarett „Die Holzwürmer“, das eine Interessengemeinschaft des Heimatvereins war, und begeisterte das Publikum mit ihrem Humor und Gesang.
Später wurde die Heimatgeschichte für Sigrid Daus sehr wichtig. So entstanden Filme und Dokumentationen, die das Leben in den einzelnen Dörfern des Amtes Peenetal Loitz von der Gründung des Ortes bis in die heutige Zeit darstellen. Zeitzeugen wurden befragt und so für immer auf Zelluloid gebannt.
Seit 4 Jahren hat der Loitzer Heimatverein endlich ein Domizil gefunden, den KulturKonsum in der Loitzer Peenestraße 8, ein historischer Kaufmannshof. Unter ihrer Regie werden nun von hier aus Radtouren, Ausstellungen, Musikevents u.v.m. organisiert. Mit ihr kann man Führungen durch das Anwesen oder durch die Stadt Loitz erleben. Besonders freuen sich die Vorschulkinder, wenn es einmal im Monat heißt „Stadtgeschichte hautnah“.
Auch kulinarisch überrascht Sigrid Daus immer wieder. Legendär ist ihre „Loitzer Kartoffelsuppe“ aber auch die KuKo-Butter oder das Griebenschmalz.
Im Oktober 2016 erlitt sie einen lebensgefährlichen Unfall und musste über 1 Jahr pausieren. Ihr starker Wille und ihr Mut wieder laufen zu lernen, hat uns tief beeindruckt, so dass wir heute wieder gemeinsam mit ihr die Geschicke des Loitzer Heimatvereins wahrnehmen können.
Im Namen des Vorstandes
Karin Heymann
Vorsitzende
Brigitte Wiencke und Christa Neuser
haben den Ehrenamtspreis des Landkreises Vorpommern-Greifswald erhalten. Beide sind seit 2017 aktive Mitglieder im Vorstand des Loitzer Heimatvereins e.V.
Sie sind zuständig...
…für die Finanzabrechnung des Vereins. Die Frauen leisten hier vorbildliche Arbeit. Die monatliche Abrechnung sowie der Jahresabschluss werden korrekt dem Finanzamt übergeben. Weiterhin erfährt der Verein eine besonders umfangreiche Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen des KulturKonsums. Sie sind stets zur Stelle, wenn es um die Vorbereitung und Durchführung von Vernissagen, Hochzeiten, Lesungen, Konzerte, Märkten usw. geht.
Dafür gilt beiden Frauen ein besonderer Dank.Im Namen des Vorstandes
Karin Heymann
Vorsitzende
Adelheid Heiser
Vereinsmitglied Adelheid Heiser wurde für ihr Ehrenamt am 23.11.16 in Anklam ausgezeichnet
Über zwei Jahre arbeitet ...
…der Loitzer Heimatverein e.V. im KulturKonsum in der Peenestraße 8. Adelheid Heiser ist eines der aktivsten Mitglieder. Sie ist während dieser Zeit immer bereit gewesen die Arbeit im KulturKonsum mit voranzubringen. Sie organisiert Veranstaltungen und ist bei der Durchführung dieser, eine der Aktivsten. Durch ihre Einsatzbereitschaft konnte das Ambiente im KulturKonsum immer auf gleichbleibendem Niveau gehalten werden. Sie sorgt für Blumenarrangements, übernimmt für die Ausgestaltung von Grillnachmittagen u. Abendveranstaltungen viele Arbeiten.
Die Besucher der regelmäßigen SonntagsGalerien im Haus des KulturKonsums wurden durch Adelheid Heiser unzählige Male mit Kaffee und Kuchen empfangen. Hofführungen und Galerieführungen gehören an diesen Tagen mit zur Tätigkeit von Frau Heiser.
In ihrem sozialen Umfeld wirbt sie aktiv für die Veranstaltungen des KulturKonsums und bezieht so viele Besucher und Sponsoren in die vielfältigen Aktivitäten mit ein. Ihre kritische Mitarbeit im Vorstand des Loitzer Heimatvereins bewirkt eine kreative Auseinandersetzung mit den anstehenden monatlichen Aufgaben.
Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön im Namen aller Mitglieder.
Günter Scheunemann
Ehrenamtlich aktiv für den KulturKonsum
Seit fast 2 Jahren arbeitet ...
… der Loitzer Heimatverein e.V. im KulturKonsum in der Peenestraße 8 zusammen mit Günter Scheunemann. Was mit einer einfachen Radtour am 24.05.2014 begann, sollte später zu einer ganz besonderen Leidenschaft für einen alten Kaufmannshof werden. Er entdeckte für sich eine Freizeitbeschäftigung, die dem Heimatverein und ganz speziell dem KulturKonsum zu einem Aufschwung verhalf, der aus eigener Kraft nicht zu bewältigen gewesen wäre.
Günter Scheunemann ist Rentner und er hat Zeit, die er meistens montags bis freitags von 7:00 bis 17:00 Uhr auf dem Gelände des alten Kaufmannshofes verbringt und sein handwerkliches Wissen und Können für einen guten Zweck einsetzt. Der Fortschritt bei der Gestaltung zweier Innenhöfe in diesem Ensemble ist ihm zu verdanken. Er hat die Höfe neu mit Kopfsteinpflaster ausgelegt und einen Garten angepflanzt. Bei Veranstaltungen unterstützt er die Mitglieder tatkräftig. Er ist derjenige, der Tische und Stühle an den richtigen Platz rückt. Er hat einen mittelalterlichen Keller von Wasser befreit und sorgt dafür, dass dieser wasserfrei bleibt. Er hat die Dachböden gesäubert, die Bepflanzung der Innenhöfe organisiert, einen alten Eiskeller vor dem Verfall gerettet, ein Brunnensystem aufgebaut und vieles mehr.
Auch während der SonntagsGalerie ist er anwesend und überrascht die Gäste oft mit einem Kuchen.
Er ist genauso stolz, wie die Mitglieder des Heimatvereines, auf das Geschaffene. Die Arbeit im KulturKonsum hat seinem Leben einen neuen Sinn gegeben. Seine Arbeit ist als überdurchschnittlich zu bewerten. Viele Aktivitäten, dazu gehören zwei bis vier Veranstaltungen pro Woche, wären ohne Günter Scheunemann nicht denkbar. Gleichzeitig ist es ihm zu verdanken, dass die Bausubstanz des denkmalsgeschützten und mit Städtebaufördermitteln teilsanierten Kaufmannhofs- Ensemble nach und nach instandgesetzt wird.
Günter Scheunemann engagiert sich als Loitzer für die Loitzer Bürger unermüdlich. Dafür gebührt ihm größter Respekt und ein aufrichtiges Dankeschön.
Wir wünschen ihm aber auch ein wenig Zeit für seine ganz private Leidenschaft, nämlich der Peene nahe zu sein, zu angeln oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen
Manfred Ohlrich
Ehrenamtlich aktiv für den KulturKonsum
Manfred Ohlrich, 1938 in Hamburg geboren..
… wurde 1943 Loitzer. Das Lebensmittel- und Kolonialwarengeschäft seiner Eltern übernahm Manfred Ohlrich 1970. Er war bis zur Wende privater Händler auf der Basis von Kommissionsware der HO. Die besondere Initiative seines Betreibers mit Kundenservice wie Hol- und Bringedienste und den Vertrieb von in Loitz hergestellten Waren, wie Most, Obstwein und Eis, zeichneten sein Geschäft aus.
Seinem Hobby, der Fotografie und Tontechnik, verschrieb er sich frühzeitig. Als Teenager betätigte er sich als Hobbyfotograf und richtete sich 1962 seine eigene Dunkelkammer mit Fotolabor ein. Von 1953-1958 zog er übers Land und brachte als Filmvorführer das Kino ins Dorf. Bereits zu dieser Zeit begleitete er zahlreiche Veranstaltungen der Stadt mit Fotografie, Film, Ton- und Beleuchtungstechnik, so insbesondere die 725 Jahrfeier.
7 Filme über das Loitzer Handwerk produzierte M. Ohlrich mit seiner Schmalfilmkamera in eigener Regie. Inhaltlich stellen sie das Seiler-, Schuster-, Frisör-, Kürschner-, Sattler-, Schmiedehandwerk und den Mühlenbauer Grube dar. Auch ein Film zur Geschichte der Stadt Loitz wurde mit Unterstützung von Herrn Rischer durch ihn gedreht.
Nach der Wende begann eine neue Schaffensperiode. Mit Schließung seines Geschäftes konnte er sich umso intensiver mit seinen Hobbys als Multimediakünstler der Ton- und Beleuchtungstechnik widmen. Dabei halfen ihm die Erfahrungen aus DDR-Zeiten, wo er doch fast alle Gerätschaften der Film-, Ton- und Beleuchtungstechnik selbst hergestellt hat, konnte er jetzt alte und neue Technik verknüpfen und er bastelt mit Spaß an der Sache.
Mit Akribie und Einsatzbereitschaft begleitete er auch jetzt unsere Veranstaltungen und Umzüge, insbesondere 12 Weihnachtsmärkte, Stadtfeste, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Vereine mit Musik, Beleuchtungstechnik und eigenen Anlagen. So dokumentierte er die 750 Jahrfeier mit zahlreichen Fotos und Filmaufnahmen. Sein Fundus umfasst zahlreiche Zeitdokumente in Ton und Bild.
Eine weitere Leidenschaft ist der Modellbau, markante Gebäude der Stadt wie z.B. der Loitzer Bahnhof oder die Parkbühne und andere, baute er modellgetreu nach. Als aktives Mitglied im Loitzer Heimatverein e.V. organisiert er in diesem Jahr die 6. Modell- und Hobbyausstellung.
Nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ halt Manfred Ohlrich sich als Multitalent ehrenamtlich im kulturellen Leben der Stadt Loitz über viele Jahre engagiert.
Loitz, 06. Februar 2009
Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt Loitz
Ehrung für sein Lebenswerk
Manfred Ohlrich ist ein jahrelanges aktives Mitglied des Loitzer Heimatvereins.
Er dokumentierte viele Ereignisse in der Stadt und hilft aktiv die Medienbibliothek des Loitzer Heimatvereins zu erweitern. Zahlreiche Dokumente, seien es Bilder oder Filme, zeigt Manfred auf verschiedensten Veranstaltungen und hält so das Geschichtsbewusstsein von Kindern und Erwachsenen wach. Schon zu DDR-Zeiten dokumentierte Manfred die Tätigkeit von Handwerksbetrieben. So konnte z.B. das Seilerhandwerk, die Arbeit eines Friseurs und Schmieds oder die Herstellung von Mühlsteinen festgehalten werden.
Sein umfangreiches Archiv stellt er auch anderen für die Erarbeitung von Vorträgen zur Verfügung.
Hervorzuheben ist sein Engagement bei der Organisation der verschiedenen Modelbauausstellungen der letzten Jahre.
Schon früh fand Manfred Freude daran, für andere etwas zu tun. So zog er mit dem „Landfilm“, einem transportablen Kino, über die Dörfer und zeigte DEFA-Filme. Dabei ist seine Liebe zum Film entstanden und so mancher 8 mm Streifen bewahrt für unsere Stadtgeschichte auf Celluloid.
Für seinen langen Atem im Dienste der Unterhaltung möchten wir Manfred Ohlrich danken und ehren.
Seinem Hobby, der Fotografie und Tontechnik, verschrieb er sich frühzeitig. Als Teenager betätigte er sich als Hobbyfotograf und richtete sich 1962 seine eigene Dunkelkammer mit Fotolabor ein. Von 1953-1958 zog er übers Land und brachte als Filmvorführer das Kino ins Dorf. Bereits zu dieser Zeit begleitete er zahlreiche Veranstaltungen der Stadt mit Fotografie, Film, Ton- und Beleuchtungstechnik, so insbesondere die 725 Jahrfeier.
7 Filme über das Loitzer Handwerk produzierte M. Ohlrich mit seiner Schmalfilmkamera in eigener Regie. Inhaltlich stellen sie das Seiler-, Schuster-, Frisör-, Kürschner-, Sattler-, Schmiedehandwerk und den Mühlenbauer Grube dar. Auch ein Film zur Geschichte der Stadt Loitz wurde mit Unterstützung von Herrn Rischer durch ihn gedreht.
Nach der Wende begann eine neue Schaffensperiode. Mit Schließung seines Geschäftes konnte er sich umso intensiver mit seinen Hobbys als Multimediakünstler der Ton- und Beleuchtungstechnik widmen. Dabei halfen ihm die Erfahrungen aus DDR-Zeiten, wo er doch fast alle Gerätschaften der Film-, Ton- und Beleuchtungstechnik selbst hergestellt hat, konnte er jetzt alte und neue Technik verknüpfen und er bastelt mit Spaß an der Sache.
Mit Akribie und Einsatzbereitschaft begleitete er auch jetzt unsere Veranstaltungen und Umzüge, insbesondere 12 Weihnachtsmärkte, Stadtfeste, Jubiläen und Veranstaltungen unserer Vereine mit Musik, Beleuchtungstechnik und eigenen Anlagen. So dokumentierte er die 750 Jahrfeier mit zahlreichen Fotos und Filmaufnahmen. Sein Fundus umfasst zahlreiche Zeitdokumente in Ton und Bild.
Eine weitere Leidenschaft ist der Modellbau, markante Gebäude der Stadt wie z.B. der Loitzer Bahnhof oder die Parkbühne und andere, baute er modellgetreu nach. Als aktives Mitglied im Loitzer Heimatverein e.V. organisiert er in diesem Jahr die 6. Modell- und Hobbyausstellung.
Nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ halt Manfred Ohlrich sich als Multitalent ehrenamtlich im kulturellen Leben der Stadt Loitz über viele Jahre engagiert.
Loitz, 06. Februar 2009
Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt Loitz
Johannes Winter
Politisch und sozial engagiert für seine Stadt
Dr. Johannes Winter ist 1987 mit seiner Familie nach Loitz gekommen, in eine Stadt, die er schon von seiner Kindheit an durch seinen Großvater kannte.
Auf der ersten Stadtvertretersitzung nach der politischen Wende wurde Dr. Johannes Winter im Mai 1990 zu Bürgermeister der Stadt Loitz gewählt. Dieses Amt hatte er von 1990 bis 2010 inne. In enger Zusammenarbeit mit der Stadtvertretung und der Stadtverwaltung wurden in den 20 Jahren seiner Amtszeit 80 Millionen Euro geförderte Mittel in die Infrastruktur der Stadt investiert. Einige Beispiele dafür sind das Gewerbegebiet, die BIG-Städtebau Altstadtsanierung, die Marktplatzneugestaltung sowie die Sanierung des Rathauses, die Umgehungsstraße, die Peenebrücke, die Peenetalhalle und die Marina.
Neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister war und ist ihm die Vereinsarbeit in unserer Stadt eine große Herzenssache. In vielen Vereinen engagiert sich Dr. Johannes Winter noch heute aktiv. Zu nennen sind unter anderem das Kompetenzzentrum arbeitsloser Loitzer e.V., dessen Mitbegründer er war und wo er heute noch geschäftsführendes Mitglied ist. Des Weiteren unterstützt er den Brigitte-Irrgang-Freundeskreis und den Loitzer Heimatverein. Viele Jahre lang war er Vorstandsmitglied im CDU-Regionalverband Amt Peenetal/Loitz und Vorsitzender des Synodalausschusses Kirche und Gesellschaft.
Zu seiner Verabschiedung als Bürgermeister im Oktober 2010 hat er gemeinsam mit seinem Nachfolger Michael Sack, der heute Landrat unseres Landkreises Vorpommern/Greifswald ist, eine Eiche gepflanzt, die einer gewissen Symbolkraft nicht entbehrt. Diese steht so wie sein Wirken für Wachstum, für eine Stadt, die sich weiterhin entwickelt und gedeiht. Als Bürgermeister hat er vielen Loitzerinnen und Loitzern für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt.
Heute ist es an der Zeit, Dr. Johannes Winter persönlich für sein Engagement ganz herzlich zu danken.
Loitz 06. März 2020

























